Teil 2: DSGVO-Tipps für Webseitenbetreiber

Analysieren und handeln

So viele Informationen ...

Aber was können Sie nun konkret tun, um Abmahnungen zu entgehen?

 

In Teil 1 der DSGVO-Tipps haben wir Ihnen im PDF die wichtigsten Teile der neuen Verordnung in Bezug auf das Thema Webseite zusammengefasst.

 

Jetzt soll es konkret darum gehen, Sie bei den nächsten Schritten zu unterstützen:


Leitfaden für Webseitenbetreiber zum Download

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Tipps für Webseitenbetreiber
DSGVO-Infos 2018.pdf
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Unsere Analyse für Jimdo-Webseiten (ohne Shop)

Check für Jimdo-Webseiten

€ 69,00 + MwSt.

 

Aufstellung über DSGVO-kritische Anwendungen auf Ihrer Webseite.

Was Sie jetzt tun sollten:

 

  • Analysieren, welche problematischen Anwendungen es auf Ihrer Webseite überhaupt gibt:
    Das können ganz verschiedene Dinge wie nicht-DSGVO-konforme Kontaktformulare oder auch Plugins/Widgets sein, die Ihre Seite mit externen Anbietern wie z.B. Proven Expert oder Immobilienscout24 verbinden oder, oder ...
  • Die gefundenen Anwendungen soweit wie möglich beseitigen - oder aber deren Anwendung datenschutzkonform machen:
    Durch Informationen für die Besucher, Einholen von Einwilligungserklärungen, Abschlüssen von Verträgen zur Auftragsdatenverarbeitung oder was eben an dieser Stelle möglich ist.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die problematischen Anwendungen aufzuspüren - allerdings gibt es nie eine wirklich hundertprozentige Garantie, das man absolut alles erwischt, was sich da tummelt:
Die gute Nachricht ist allerdings, dass die letzten paar Prozent oder Promille auch durch Abmahnanwälte nicht wirklich gut identifiziert werden können :-)
Deshalb -> Machen, was möglich ist und was die offensichtlichen Lücken schließt; so dass Sie keine "leichte Beute" werden!

Wie wir vorgehen:

 

Privacy Badger, Ghostery und Co. geben zwar immerhin einen allerersten Eindruck - jedoch finden Sie zu wenige der kritischen Anwendungen: 

Deshalb haben wir zu einem Tool gegriffen, mit dem wir im Bereich Suchmaschinenoptimierung sowieso arbeiten - Screaming Frog SEO Spider.


Bei Screaming Frog kann man (allerdings nur mit einer Lizenz) Filter setzen, die beispielsweise Anwendungen finden, die in einem Iframe sitzen - quasi einem "Fenster" zu einer fremden Seite. Oder auch bestimmte Elemente wie den Facebook Like-Button, den Instagram-Feed etc. Solche Elemente kann man natürlich auch händisch aufspüren, indem man die Webseite Unterseite für Unterseite komplett durchgeht.

Fast noch wichtiger ist es aber, die Dinge aufzuspüren, die man mit menschlichen Augen auf der Seite nicht finden kann: Anwendungen, die bewirken, dass beispielsweise Schriften von Google (Google Fonts) geladen werden oder die auf andere externe Style-Anweisungen zugreifen - und die dabei ggf. auch Daten der Websitenutzer an Google bzw. diese externe Stelle übertragen.
Hier ist dann auch trotz Screaming Frog-Liste von externen Links noch Handarbeit angesagt, denn wir müssen dann alle externen Links der Seite dahingehend überprüfen, ob es "normale" Links sind oder eben Links, die beispielsweise Javascript von einer externen Stelle laden.

 

 

Beispiel-Analyse

 

Wie eine Analyse der vorhandenen "Knackpunkte" dann aussehen kann, sehen Sie hier am Beispiel:

Hier müßten dann unter anderem Verträge mit den externen Verarbeitern (Proven Expert, Immobilienscout etc.) geschlossen werden. Außerdem muß auf alle diese externen Anbieter und deren Verarbeitung von Besucherdaten in der Datenschutzerklärung hingewiesen werden. Teilweise müssen auch an den sichtbaren Stellen der Anwendungen selbst - beispielsweise direkt beim Kontaktformular und der Newsletterbestellung - Informationen und teils Einwilligungs-Checkboxen angebracht werden.
Bestimmte Anwendungen dürfen mit dem Laden auch überhaupt erst starten, wenn der Nutzer auf der Webseite seine aktive Einwilligung gegeben hat ... das ist dann wieder eine technische Herausforderung:

Siehe dazu auch Teil 3 und die Rolle der jeweiligen Content Management Systeme oder auch Webseitenbaukästen.

Einige Anwendungen sind so eingebunden, dass sie auf jeder Unterseite aktiv sind; das wird dann in der Übersicht noch einmal speziell markiert.
Zusammen mit unserer Analyse erhalten Sie konkrete Vorschläge, wie mit welcher Anwendung verfahren werden sollte.


Unser Service

Für Jimdo-Kunden (exklusive Online-Shops)

Für Jimdo-Webseiten - auf denen kein Online-Shop läuft ***- bieten wir die beschriebene Analyse zu einem Fix-Preis von € 69,- + MwSt. pro Webseite an.

 

Sie erhalten eine Auflistung von DSGVO-kritischen Anwendungen, die wir auf Ihrer Webseite finden.

Danach können Sie entweder selbst das Notwendige unternehmen oder ein individuelles Angebot bei uns einholen.

***

Für alle anderen (Jimdo-Shops, Wordpress-Seiten sowie andere CMS bzw. andere Shopsysteme) wenden Sie sich bitte wegen eines Angebots beispielsweise an Tobias Groß von hn-worx.de. Nur schriftliche Anfragen möglich.

Nur für Jimdo-Webseitenbetreiber ohne Online Shop:

Erfahren Sie, wo auf Ihrer Webseite sich welche Anwendungen befinden, die in Sachen Datenschutz unsicher sein könnten.

Hinweise:

  • Eine hundertprozentige Garantie, dass immer alle Anwendungen gefunden werden, kann nicht gegeben werden.
  • Wir erstellen die Analyse Ihrer Webseite so schnell wie möglich. Eine Terminzusage ist zur Zeit jedoch nicht möglich.


Hinweis:

Die Informationen auf dieser Seite stellen keine Rechtsberatung dar und können diese auch nicht ersetzen. Gleiches gilt für den Newsletter-Inhalt sowie den Inhalt der PDFs, die ich hier zum Download anbiete.

 

Rechtlichen Rat erhalten Sie unter anderem auf den Seiten von

RA Sören Siebert
Partnerlink: https://www.e-recht24.de/mitglieder/

RA Dr. Thomas Schwenke
https://drschwenke.de/dsgvo-guide/

Weitere Infos von WebHonesty

Zur DSGVO - für Webseitenbetreiber

Lesen Sie hier weiter - damit Sie nicht die neuesten Entwicklungen verpassen.

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