Do

07

Mai

2015

Google Search Console (früher: Webmaster Tools): Einreichen der Sitemap

Was ist die Google Search Console (früher: Google Webmaster Tools) und wozu ist sie gut?

 

Die Search Console ist einer der Services von Google (wie z.B. auch Google Docs, der Google Kalender etc.), und ist wie die anderen Angebote kostenfrei zu nutzen.

Dafür muß man zunächst ein Google Konto einrichten, mit dem man dann auf sämtliche Services zugreifen kann.

 

Wenn man die eigene Webseite dort registriert, kann das Tool dabei helfen, eine funktionierende Webseite zu betreiben: Das heißt im Idealfall eine Seite, die den Google-Richtlinien voll entspricht und die deshalb eine Chance auf gute Positionen in der Suchmaschine hat. Deshalb kann man mit Hilfe der Search Console die eigene Webseite in Bezug auf verschiedene Bereiche analysieren; dazu unten mehr.

 

Hier möchte ich Ihnen zeigen, wie Sie mit Hilfe dieses Tools dafür sorgen können, dass Google Ihre Webseite möglichst schnell erkennt und möglichst komplett in den Index aufnimmt:

Denn nach Umstrukturierungen auf einer bestehenden Webseite oder nach der Erstellung einer komplett neuen Seite braucht es ansonsten eine Weile, bis die Suchroboter von Google alle Unterverzeichnisse entdeckt, abgecrawlt und indexiert haben.

 

Hier nun die Anleitung:

 

 

 

 

 

 

 

 

Melden Sie sich in Ihrem Google-Account an und rufen Sie die Search Console (finden Sie auch mit "Webmaster Tools") auf:

 

 

Fügen Sie Ihre Webseite hinzu.

 

 

 

 

Klicken Sie auf „Alternative Methoden“ und wählen Sie „HTML-Tag“

 

 

 

Fügen Sie den dort angezeigten Code in den „Head“-Bereich Ihrer Webseite ein

(Beispiel aus dem Bearbeitungsbereich von Jimdo – bei anderen CMS sieht das entsprechend anders aus.)

 

 

Klicken Sie in der Search Console auf "Bestätigen"

 

 

 

 

Rufen Sie das Dashboard auf und gehen Sie rechts auf „Sitemaps“

 

 

Und auf "Sitemap hinzufügen/testen"

 

 

Achtung – geben Sie hier die richtige Endung ein: sitemap.xml

Sie sehen dann zunächst den Status der eingereichten Seiten (Unterverzeichnisse):


Später – wenn Google die Daten verarbeitet hat – sehen Sie dort auch die Informationen über die tatsächlich indexierten Seiten.

Es werden meist etwas weniger Seiten indexiert als eingereicht werden – falls die Anzahl der indexierten Seiten jedoch sehr stark von der der eingereichten abweicht, sollten Sie prüfen, woran das liegt.


Was die Google Search Console außerdem für Webseitenbetreiber an Informationen bietet:

 

Informationen darüber,

 

  • ob und welche Probleme die Suchroboter von Google eventuell haben, die Webseite zu crawlen
  • wieviele der Unterseiten von Google auch wirklich in den Index aufgenommen wurden
  • welche externen Links von fremden Webseiten auf die eigene Homepage zeigen
  • wieviele Klicks die Webseite innerhalb eines bestimmten Zeitraums (maximal innerhalb der letzten 3 Monate) erhalten hat
  • unter welchen Stichworten (Keywords) die Seite bei Google gefunden wurde
  • auf welcher Position (im Durchschnitt) in den Suchergebnislisten die Webseite unter dem jeweiligen Suchbegriff ausgespielt wurde

 

Darüberhinaus erhält man in dem Tool noch weitere Informationen: Unter anderem darüber, ob es sogenannte manuelle Google-Maßnahmen (d.h. Strafen) gegen die Seite gibt. Das könnte der Fall sein, falls die Webseite massiv gegen die Richtlinien von Google verstossen hat – zum Beispiel wegen Webspam oder auch wegen versteckter Texte auf der Seite oder wegen unnatürlicher Backlinks.

 

Schon allein aus diesem Grund sollte man die Search Console regelmässig nutzen – damit es keine bösen Überraschungen in Bezug auf die eigene Sichtbarkeit bei Google gibt!