Gute SEO-Texte schreiben

So mag (nicht nur) Google Deinen Content

Gute SEO-Texte: Für den LESER geschrieben
Gute SEO-Texte: Für den LESER geschrieben

Wenn Du mit Deiner Webseite bei Google gut gefunden werden möchtest, kommst Du an der Erstellung von guten, und in gewisser Weise strategischen Texten nicht vorbei.


Es geht aber immer noch das Gespenst von den schlimmen, unlesbaren SEO-Texten um, die wirklich nur für die Suchmaschine erstellt sind und für Menschen ungenießbar.
Deshalb hat so manche/r Webseitenbetreiber*in Angst, mit einem SEO-strategischen Hintergrund zu schreiben.


Nützliche Texte statt SEO-BlaBla

Aber keine Sorge:
Auch wenn man vielleicht immer noch alle Jubeljahre mal über einen solchen Text stolpert (meist in Online-Shops): Die Zeiten, in denen solche Texte tatsächlich einen Nutzen hatten, sind vorbei.
Denn das semantische Verständnis von Google ist in den letzten 10 Jahren so viel besser geworden, dass gute, nützliche Texte – bis zu einem gewissen Grad – von schlechten und sinnlos mit Keywords vollgestopften Texten unterschieden werden können.

Wann ist ein Text eigentlich ein "SEO-Text"?

Dein Text sollte auf das ausgerichtet sein, wozu Deine Leser*innen im Internet Informationen und Lösungen suchen. Das bedeutet für Dich: Sobald Du das betreffende Keyword kennst, solltest Du versuchen, mit Deinem Text einen größtmöglichen Nutzen für die User zu diesem Thema/Keyword zu schaffen.

Das Keyword ist für Dich die Richtschnur, da Dein Text besonders relevante Informationen zu dem Thema bieten sollte, das mithilfe dieses Suchbegriffs von Deinen potenziellen Leser*innen gesucht wird.

 

Dein Job ist es, das Problem zu lösen, das Deine Zielleser haben, wenn sie mit Hilfe des Keywords auf der Suche nach Informationen sind: Dieser Text, den Du hier gerade liest, soll Webseitenbetreibern helfen, gute Texte zu schreiben, die ihnen gute  Rankings bei Google bringen 😉.

Was ist zu beachten, damit Google und die Leser Deinen Text relevant finden?

Ganz wichtig ist, dass Du (auch mit dem Keyword im Hinterkopf) immer für den Nutzer schreibst und ihn bestmöglich informierst. Sprich‘ ihn bzw. sie direkt an; kommuniziere wie mit einem körperlich anwesenden Gegenüber, dem Du wichtige Tipps zu dem betreffenden Thema gibst.

 

Dazu gehört insbesondere, dass der Text nicht werblich wird! Natürlich darfst Du erwähnen, dass und wie Du dem Leser bei dem Thema gegebenenfalls mit konkreten Angeboten weiterhelfen kannst. In allererster Linie geht es aber um die Beantwortung der Fragen, die den Leser/die Leserin bei diesem Thema beschäftigen.

 

Ein Kunden-Beispiel

Sehr schön hat das mein Kunde bei seiner neuen Webseite gemacht, in dem er typische Fragen zu den Beschwerden behandelt, die seine potenziellen Therapie-Klienten mitbringen, und das sehr umfassend
https://www.praxis-maechler.de/stress-therapie-hamburg/

Längere Texte - bessere Rankings

Achtung:

Laut einer Studie der Agentur Backlinko sind die auf Position 1 bis 3 bei Google rankenden Artikel anscheinend deutlich länger als die auf den hinteren Plätzen. Und Seiten auf Position 1 haben im Durchschnitt eine Länge von 1890 Wörtern (!)


O.k.:

Du solltest also umfangreichen Content erstellen, um bei Google für Dein Thema/Keyword zu punkten. Aber  trotdem oder gerade deshalb ist die Qualität extrem wichtig (!)
Dazu gehört natürlich auch, dass Du kein Keyword-Spamming bzw. Keyword-Stuffing betreibst:

Also dass Du das eigentliche Keyword nicht zu häufig (und vor allem nicht ohne zwingenden Grund) verwendest.

Benutze auch Synonyme und achte ganz besonders auf die „Natürlichkeit“ des Textes und die gute Lesbarkeit.

 

Flesch-Index

Der sogenannte Flesch-Index hilft Dir übrigens bei der Einschätzung,  wie gut ein Text zu lesen und zu verstehen ist. Er basiert auf einer Formel, in der die Anzahl der Sätze, Wörter und Silben einfliesst und bildet das Ergebnis in einem Wert zwischen 0 und 100 ab: In 7 Stufen von schwer bis sehr leicht.
Ein Blogartikel bzw. ein Informationstext, wie Du ihn vermutlich schreiben möchtest, sollte idealerweise einen Wert zwischen 60 und 70 haben (=normal).

Hinweis:
Das entsprechende Tool https://fleschindex.de/berechnen/ scheint im Moment nicht zu funktionieren. Stattdessen habe ich jetzt https://wortliga.de/textanalyse/ verwendet. 

Und wo soll oder darf das Keyword nun rein?

Dein Hauptkeyword für den Textbeitrag gehört natürlich in die Hauptüberschrift H1.
Und dann (wo es sinnvoll ist) auch teilweise mit in die Zwischenüberschriften H2 bis maximal H6.
Es sollte definitiv im ersten Textabschnitt vorkommen und darüberhinaus natürlich auch noch mehrmals im Text: in einer vernüftigen Relation zur Gesamtlänge des Textes.

 

Wenn man früher noch davon ausgehen konnte, dass man mit 5% Keyworddichte nichts verkehrt macht, solltest Du heute wesentlich sparsamer sein – und darauf achten, dass es vielleicht maximal 1-2% sind.
Unterm Strich zählt aber wirklich die Lesbarkeit des Textes und wo und wie oft die Verwendung im Text sinnvoll und natürlich ist.


Wichtig:
Grammatikalische Anpassungen und Füllwörter sind erlaubt; Du mußt also nicht holzschnittartig von „Angststörungen Therapie Hamburg“ schreiben, weil das das Keyword ist – sondern Du kannst das wie in einem normalen Text anpassen und von "Therapie bei Angststörungen in Hamburg" schreiben.

Tipp: WDF-IDF-Analyse

Dein Text kann und darf ja logischerweise nicht aus einer Aeinanderreihung von Keywords bestehen. Andererseits soll aber ja auch für Google der Gesamtzusammenhang und die thematische Relevanz für Dein Keyword klar werden.


Deshalb empfehle ich Dir eine WDF-IDF-Analyse zu Deinem Keyword:

Mithilfe dieser Analyse findest Du heraus, welche Begriffe in gut rankenden Webseiten zu dem Suchbegriff noch vorkommen.

Ein Beispiel:
In Texten über Zahnbleaching ist immer auch von Kaffee, Rotwein und Zigaretten die Rede: Weil das die Dinge sind, die zu den Zahnverfärbungen führen. So gut wie jeder informativer Text über Zahnbleaching greift auch die Ursachen auf, bevor er sich mit den verschiedenen Möglichkeiten der Entfernung beschäftigt.


Eine solche Analyse kannst Du machen, bevor Du mit dem Schreiben loslegst:

Damit Du präsent hast, welche Begrifflichkeiten (und damit Themenfacetten; siehe Zahnarzt-Beispiel) Google im Zusammenhang mit Deinem Thema kennt. Du solltest die Analyse dann aber ganz weit weglegen, wenn Du mit dem Schreiben beginnst – und Du solltest auch auf gar keinen Fall das Vorkommen von bestimmten Begriffen auszählen oder Ähnliches.
Es geht hier wirlich nur um Inspiration und darum, die thematischen (bekannten) Facetten möglichst mit abzudecken.

Ganz wichtig: Strukturierung und Überschaubarkeit

Hast Du schon einmal vor einer Textwüste gestanden und hattest buchstäblich das Gefühl, Du müßtest dort – vor Langeweile – elendiglich zugrundegehen?
Dann weißt Du ja auch schon aus eigener Erfahrung, wie wichtig es ist, lange und umfassende Texte gut zu strukturieren und aufzulockern.

 

Mittel zur Strukturierung

  • Nutze dafür auf jeden Fall Zwischenüberschriften (H2 bis maximal H6):
    Und zwar mithilfe einer sinnvollen Hierarchie. Idealerweise sollte der/die Leser*in schon anhand der Überschriften mit einem Blick erkennen können, wroum es wo genau geht.
  • Auch Bilder können einerseits zur Auflockerung beitragen und andererseits ebenfalls für ein schnelleres Verständnis sorgen. Erklärende Bild-Alternativtexte helfen sehbehinderten Menschen und auch Google zum besseren Verständnis des Contents. Und auch verständliche, treffende Bild-Dateinamen unterstützen die Verdaulichkeit für die Suchmaschine.
  • Sowohl für menschliche Leser als auch für Google sind darüberhinaus Auszeichnungen im Text wie bei Aufzählungen in einer Liste, Fett- oder Kursiv-Markierungen hilfreich für einen schnellen Überblick und ein schnelles Verständnis des Contents.

Und das ist – neben dem Transport der eigentlichen Informationen - ja Dein Hauptziel:
Denn so kannst Du bei Beiden punkten - bei Google und den menschlichen Lesern.
Und Dein „SEO-Text“ ist erfolgreich UND gut lesbar 😊!

Fazit

Niemand muß heute noch Angst davor haben, dass ein Google-freundlicher Text automatisch ein ungeniessbarer, mit Keywords überfrachteter SEO-Text wird.
Behalte ein paar grundsätzliche Mermale im Hinterkopf - und dann leg' los mit Schreiben!
Hauptsache, Du kennst "Dein" Keyword für den Text 😊.



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