Meine SEO-Erfolgsformel

Mit 3 Schritten auf Seite 1 bei Google


Wie ich arbeite: Mein SEO-Prozess
Wie ich arbeite: Mein SEO-Prozess

Wie finde ich die richtigen Keywords?

Wie baue ich die Keywords richtig in die Webseite ein?

Muss ich ellenlange SEO-Texte schreiben, in denen ich das Keyword ständig wiederhole? Bringt es etwas für die Sichtbarkeit in Google, wenn ich ganz viele Blogartikel schreibe?


Da sind einige der Fragen, die ich immer wieder gestellt bekomme:
Die meisten Webseitenbetreiber*innen sind ziemlich verunsichert, wie sie die Optimierung der Seite für Google angehen sollen. Denn die Flut der Informationen, Mythen und SEO-Tools kann jeden sehr schnell überfordern.


Hier möchte ich Dir gerne zeigen, wie Du strategisch vorgehen kannst – mit meinem Profisystem, mit dem ich seit Jahren arbeite:

Dieses 3-Schritte-System habe ich für mich nach und nach herausgearbeitet, nachdem ich schon viele Webseiten optimiert hatte.

Am Anfang musste ich nämlich auch erst einmal herumprobieren:

Einerseits wollte ich das „Rad nicht immer neu erfinden“ und andererseits brauchte ich auch einen transparenten Prozess für meine Kunden. Schließlich wollte ich jedem verständlich erklären können, was ich eigentlich warum mache, und warum das auch wirklich etwas bringt!

Übrigens sind die „Ingredenzien“ meiner persönlichen SEO-Formel natürlich kein Geheimnis... Im Grunde wird sich jeder Suchmaschinenoptimierer (der nicht REIN technisches SEO macht) mehr oder weniger stark mit jedem der drei Schritte befassen. Ich habe aber schon häufig beobachtet, dass die Ergebnisse nicht so gut sind, wenn Schritt 1 und 2 stiefmütterlich behandelt werden. Viele SEOs und auch Webseitenbetreiber legen sehr viel Gewicht hauptsächlich auf Schritt 3.
Der kann sich aber eben nur gut auswirken, wenn die Vorarbeit stimmt!


Kommen wir deshalb zu Schritt 1, der Keywordrecherche – aus meiner Sicht die absolute Königsdisziplin bei der Suchmaschinenoptimierung! (Übrigens: Da wende ich in meinem System tatsächlich einen Trick an, den ich Dir hier auch verrate 😉):

Schritt 1: Keywordrecherche - und Mitbewerberanalyse


In Sachen Keywordrecherche ist immer sehr viel von Keywordtools die Rede.

Die meisten dieser Tools funktionieren so, dass man ein oder mehrere Keywords eingibt und dann vom Tool Vorschläge bekommt, die nach der Logik des Tools zu dem Ur-Begriff passen. Je nach Tool erhält man dann schwerpunktmäßig beispielsweise Longtail-Keywords, die im Kern das Ur-Keyword beinhalten oder alternativ auch Synonyme für das eingegebene Keyword oder Begriffe zu verwandten Themen.

Ich nenne das die „Vorwärtssuche“:

Das Tool spuckt Vorschläge aus, die für Dich und Deine Webseite relevant sein könnten… ich sage bewusst „könnten“.


Wenn Du Dich sehr intensiv mit den Keywordvorschlägen aus der Vorwärtssuche beschäftigst und es Dir gelingt, den ganzen „Beifang“ rauszuwerfen, der sich mit im Netz fängt, dann ist eventuell auch diese Art der Keywordrecherche sinnvoll – zumindest zusätzlich:
Denn die wahren Schätze liegen nach meiner Erfahrung nicht in den Begriffen, die Dir das Tool für Dich vorschlägt: Sondern in den Keywords, zu denen Deine Mitbewerber bereits ranken!

 

 

Die Rückwärtssuche

 

Hier kommen wir zu meinem Liebling bei der Keywordrecherche = der „Rückwärtssuche“.

Diese Art der Recherche hat mir nicht nur schon oft absolute Keyword-„Perlen“ geliefert 😉, sondern auch meine Sicht auf die Themenfacetten des jeweiligen SEO-Projektes erweitert:
Wenn ich nämlich eine qualitativ hochwertige Webseite mit gutem Content und guter Struktur zu beispielsweise dem Thema Homöopathie analysiere, dann verstehe ich, was Google von einer solchen Webseite will: Wann also die Suchmaschine der Auffassung ist, dass diese Seite für das Thema relevant ist.


In diesem Beispiel würde ich eine Menge Keywords finden, die sich auf die Beschwerden beziehen, die man mit Homöopathie behandeln kann, aber sicher auch reichlich Keywords zu den Mitteln (Pflanzen, Mineralien), den Anteilen in der Dosierung etc. ...Diese Informationen kann meiner Erfahrung nach eine reine Vorwärtssuche nicht liefern.


In meiner Praxis verwende ich beide Varianten, mit Schwerpunkt auf die Rückwärtssuche – allerdings meist basierend auf mindestens 25 bis 35 ausgewerteten Webseiten. Hier ist ein Profi-Tool natürlich sehr hilfreich, weil man mit kostenfreien Möglichkeiten nicht an den kompletten Datenschatz herankommt. Ich verwende für die Rückwärtssuche XOVI, da das Tool über eine wirklich riesige Datenbank verfügt (aus meiner Sicht größer bzw. nützlicher als die von SISTRIX). Für die Vorwärtssuche verwende ich Hypersuggest, Ubersuggest und auch den Google Keywordplaner.

 

 

Die Auswertung

 

Mein Ziel bei der Profi-Analyse ist natürlich, dass mir wirklich kein irgendwie interessantes Keyword entwischt! Deshalb kommt durch die verschiedenen Methoden meist eine ziemlich große Menge an Suchbegriffen heraus, die dann nach einem von mir entwickelten System gefiltert und sortiert werden:
Hier arbeite ich mit Excel-Tabellen wie die meisten meiner Kollegen – dadurch kann man die Daten sehr schön aufteilen und strukturieren.
Auf Anfrage sende ich Dir gerne eine komplette Beispiel-Keywordanalyse; dort kannst Du genau nachvollziehen, wie ich die Daten zusammentrage und „bändige“:
So dass am Ende nur noch die relevanten – meist ca. 50 bis 150 – Keywords übrigbleiben, auf die man die Optimierung aufbauen kann.

Schritt 2 - Strukturaufbau


Hier geht es an den „Einbau“ oder eher die Umsetzung der Ergebnisse aus der Keywordrecherche in die Struktur der Webseite:


Wichtig dafür zu wissen ist, dass jede Unterseite (auch die Startseite ist eine Unterseite) für genau ein Keyword „arbeiten“ soll. Das heißt, dass jede URL Deiner Website im Prinzip eine Frage/Problem/Bedürfnis  beantworten sollte, die Nutzer in das Google-Suchfeld eingeben. (Es gibt je nach Projekt noch ein paar Dinge zum Thema holistischer Content zu beachten – aber das würde hier zu weit führen.)

 


Vor diesem Hintergrund macht wieder ein Blick auf die erfolgreichen Mitbewerber Sinn:

Denn dort zeichnet sich meistens schon ab, wie man auch für das eigene Projekt die in der Recherche gefundenen Themen am besten zusammenfügt und strukturiert, so dass sie zusammenspielen – wie ein Orchester.

Übrigens: Ich spreche eigentlich immer lieber von „Themen“ als von „Keywords“; zumindest wenn man an die Umsetzung in der Seite geht. Denn Google versteht auch verschiedene Begriffe mit derselben Bedeutung – und liefert dann (fast) dieselben Suchergebnisse für unterschiedliche Suchbegriffe.


Du findest hier in meinen Informationen über die Onpage-Suchmaschinenoptimierung  auch zwei Beispiele für die Strukturierung der Webseite entlang der vorher gefundenen Themen.

Contenterstellung

 

Als Nächstes werden die Inhalte für die neuen Unterseiten geschrieben bzw. überarbeitet:

Das übernimmt bei meinen SEO-Projekten der Kunde selbst (oder ggf. sein eigener Texter); und zwar aus einem einfachen Grund:
Es braucht für guten Content zu Homöopathie oder SAP-Beratung oder Kaminöfen, oder, oder … einfach das spezifische Fachwissen des Webseitenbetreibers UND seinen oder ihren persönlichen Ansatz:


Natürlich ist es theoretisch möglich, einen informativen Text über beispielsweise Zahnbleaching zu schreiben (mit der SAP-Beratung wird’s schon schwieriger!). Aber: Der potenzielle Patient will auf der Praxiswebseite Informationen bekommen, die ihm/ihr zeigen, dass er/sie dort in den richtigen Händen ist. Deshalb sollte der Praxisinhaber hier unbedingt aus seiner Sicht und Erfahrung schreiben, warum er beispielsweise welche Bleachingmethode anwendet und welche nicht.
Falls der Zahnarzt nicht selbst schreiben kann oder will, bleibt immer noch die Möglichkeit, ein Interview zu führen und das einem Texter zu übergeben. Wichtig ist nur, dass der O-Ton wirklich rüberkommt und der Text sich nicht liest wie ein Wikipedia-Auszug.


Damit wir aber die richtigen Bausteine (= die Themenaspekte, die Google bereits kennt und erwartet) in den Text hineinbekommen können, unterstütze ich meine Kunden. Einerseits mit Inhaltsbeispielen von gut rankenden Webseiten; und andererseits mit einer Liste an Stichpunkten, die im Text mit einfliessen sollten.
Im Beispiel des Zahnbleachings sind das unter anderem verschiedene Bleachingmethoden und die unterschiedlichen Konzentrationen des Wasserstoffperoxids.

Schritt 3 - Die Hinweisschilder für Google


Ganz ehrlich; das ist für mich der am wenigsten spannende Teil – denn hier geht es mehr um das saubere „Abarbeiten“ von notwendigen Schritten für die richtige Auszeichnung der Inhalte.
Und weniger um die Detektivarbeit wie in Schritt 1 oder die Spionagetätigkeit in Schritt 2 😉.


Trotzdem ist es natürlich sehr wichtig, dass wir Google dann auch final beim Verständnis und der Einordnung unserer guten Inhalte tatkräftig unterstützen = durch eine vernünftige Auszeichnung:

 


Damit sind die folgenden Einstellungen gemeint

  • Der Meta-Title:
    Überschrift eines Eintrags in der Suchergebnisliste; spielt auch für das Ranking eine Rolle.
  • Die Meta-Description:
    Zum Seiteninhalt passend und „klicksexy“ - auch wenn der Inhalt der Beschreibung kein Rankingfaktor ist,
    soll er doch für Aufmerksamkeit in den SERPs (Suchergebnislisten) sorgen.
  • Die HTML-Überschriften - richtig einsetzen
    Die Überschriften dienen zur Strukturierung eines HTML-Dokuments und sind ein wichtiges Merkmal für den Leser,
    aber auch für die Suchmaschine, sich im Dokument zurechtzufinden.
  • Die URL-Strukturierung und –Benennung:
    Kurze, „sprechende“, verständliche URLs mit wenig Verzeichnisebenen
  • Zielführende interne Verlinkung:
    Wichtige Unterverzeichnisse werden stärker verlinkt als unwichtige.

 

Apropos Verlinkung:
Ich möchte jetzt an dieser Stelle nicht das „Fass“ Blog aufmachen; dazu folgt demnächst ein längerer Artikel.

ABER:

Es ist superwichtig, dass Dir bewusst ist, dass ein Blogartikel systemseitig grundsätzlich nicht in der Navigation verlinkt ist – im Gegensatz zu den „normalen“ Unterseiten Deiner Webseite!
Das bedeutet im Umkehrschluss, dass ein einzelner Blogartikel es viel schwerer hat, innerhalb Deiner Domain von Google als relevant betrachtet zu werden als eine in der Navigation verlinkte Unterseite. Du solltest Dir also sehr genau überlegen, welche Art von Content bzw. wo Du ihn für welches Keyword/Thema einbaust.


Fazit

So, jetzt habe ich Dir einen – hoffentlich informativen – Einblick in meine SEO-Arbeitsprozesse gegeben: Dieses Prinzip ist für jede Webseite anwendbar und funktioniert, richtig angewendet, immer.

Meine Kunden haben dadurch in der Regel ihre Sichtbarkeit mindestens vervierfacht:
Das lässt sich nämlich erfreulicherweise genau messen, indem man vor der Optimierung die rankenden Keywords, deren Positionen in Google und das jeweilige Suchvolumen misst – und hinterher dann wieder 😊. In Kurven dargestellt sieht das dann so aus wie hier

Hier konnten wir die Sichtbarkeit um knapp 300% steigern.
Die Domain rankt jetzt für 3,5x mehr Keywords insgesamt und für mehr als doppelt so viele Keywords auf Seite 1.

 

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