Was will Google?

Tipps für Webseitenbetreiber


Bei diesem Thema halten sich hartnäckig diverse Gerüchte - und es gibt auch immer noch Suchmaschinenoptimierer oder auch Webseitenbetreiber, die einige Tricks versuchen, um die Suchmaschine zu überlisten. Was allerdings die schlechteste aller Ideen ist...

 

Hier die Grundsätze für eine Google-freundliche Optimierung im Überblick:

  • Erstellen Sie die Webseite für menschliche Nutzer und nicht primär für die Suchmaschine.
  • Täuschen Sie die Nutzer nicht.
  • Sorgen Sie für eine gute Auffindbarkeit der Webseite.
  • Sorgen Sie für eine problemlose technische Erreichbarkeit der Seite.
  • Erstellen Sie relevante, einzigartige Inhalte.

Anscheinend ist Vielen einfach nicht ganz klar, wie man eigentlich mit sauberen Methoden bei Google weit nach vorne kommt.

Deshalb hier vorab schon mal die gute Nachticht:
Es ist eigentlich ist es alles gar nicht so kompliziert. Und SEO hat eine ganze Menge mit gesundem Menschenverstand zu tun 😊!

Webseite für menschliche Besucher konzipieren

 

Ein ganz wichtiger Grundsatz ist, dass Sie die Webseite für menschliche Nutzer erstellen und nicht primär für die Suchmaschine.
Das klingt jetzt so simpel, bedeutet aber tatsächlich, dass man eigentlich, wenn man sich daran hält, auch gar nicht auf die Idee kommt, seltsame SEO-Tricks zu versuchen.
Sei es „versteckten Text“ auf der Seite oder seien es sogenannte Landingpages für irgendwelche Keywords, die überhaupt keinen Sinn machen: Weil Sie aus Sicht von Google gar nicht in die Domain "passen".

In dem Moment, in dem Sie über Ihre Webseite mit menschlichen Nutzern „reden“, werden Sie schon eine ganze Menge richtig machen – und eine ganze Menge Fehler überhaupt gar nicht erst versuchen.

Wenn Sie die Webseite für echte Leser erstellen, dann werden Sie die Inhalte möglichst nützlich, informativ, wertvoll zu gestalten.
Das heißt, wenn Sie beispielsweise Kaminöfen verkaufen, werden Sie sicher inhaltlich auf die einzelnen Ofenmarken und die Produkte eingehen, auf die verschiedenen Ausstattungsmerkmale und die Unterschiede zwischen den Produkten.
Auch für die Kaufentscheidung wichtige Nebenthemen wie der Aufstellstandort des Kaminofens können Sie – hilfreich und nützlich – auf der Webseite behandeln.

Das sind alles Dinge, die typisch für eine normale, auch Offline-Kommunikation mit potenziellen Kunden sind. Und alles was Sie in dieser Richtung tun, zahlt eben wirklich auf den Erfolg Ihrer Webseite ein:
Weil Google genau das möchte und Google vor allen auch in der Lage ist, gute Inhalte von schlechten Inhalten zu unterscheiden. Und weil die potenziellen Kunden die Infos bekommen, die sie benötigen.

 

Täuschen Sie die Nutzer nicht


Ein weiterer Grundsatz für Ihre Webseite lautet: Täuschen Sie die Nutzer nicht. 
Heute wird zwar nicht mehr so viel versucht, mit verstecktem Text oder versteckten Links oder Ähnlichem der Suchmaschine und den menschlichen Nutzern unterschiedliche Inhalte zu „servieren“.


Trotzdem gibt es anscheinend immer noch die Tendenz oder den Irrglauben, man müßte nur bestimmte Dinge in die Webseite „einfüllen“ oder an irgendwelchen Schrauben drehen, damit die Seite besser bei Google rankt.
Aber Google kennt mittlerweile so ziemlich alle Tricks und hält sich einfach konkret an die lesbaren, tatsächlich vorhandenen Inhalte … und nicht an irgendwelche „Zauberformeln“ im Quellcode.

Was will Google denn jetzt eigentlich von meiner Webseite?
Sie soll qualitativ hochwertige Inhalte haben:
Das heißt, dass sie auch wirklich ausreichend Text und einzigartigen Text bieten soll. Ein oder zwei Sätze zum Thema reichen nicht, und das "Abkupfern" von fremden Inhalten ist ein absolutes No-Go.

Es gibt zwar keine Regeln in Bezug auf die Anzahl der Worte pro Text – aber bei einem komplexen Thema mit vielen Facetten werden hundert Worte sicherlich (unabhängig von SEO) dem nicht gerecht werden.


Die Webseite soll gut auffindbar sein

 

Ein weiterer Grundsatz: Die Webseite soll gut im Internet zu finden sein.
Das bedeuet,  dass Google beziehungsweise menschliche Nutzer sie über externe Links finden können sollen: Also zwar auch Links aus den SERPs (Suchergebnislisten bei Google), aber besonders Links von fremden Webseiten wie beispielsweise Portale, Social Media Profile, Kooperationspartner und Ähnliches.
Und das ist häufig natürlich gerade bei neuen Webseiten schwierig, externe Backlinks aufzubauen.


Deshalb ist es auch ganz besonders wichtig, eine neue Webseite bei Google anzumelden, indem man nämlich die Sitemap bei Google über die Search Console (früher Webmaster-Tools genannt) einreicht.


Der technische Zugriff auf die Webseite soll problemlos möglich sein

 

Und noch ein Grundsatz: Der technische Zugriff soll problemlos möglich sein.
Das bedeutet beispielsweise, dass die Webseite keine zu langen Ladezeiten haben darf. Das mag weder der Google-Bot noch die menschlichen Nutzer, die heute nicht mehr vorm Rechner sitzen wollen und darauf warten, dass die Seite  lädt ...
Ebenfalls wichtig für den problemlosen technischen Zugriff ist,  dass es keine blockierten Ressourcen gibt:

Dass also die Suchmaschine alles, was Ihre Webseite enthält (und was Sie nicht absichtlich für Google ausgeschlossen haben), erkennen und verstehen kann.


Ein letzter wichtiger Hinweis


Halten Sie die Richtlinien für Webmaster ein: https://support.google.com/webmasters/answer/35769?hl=de

 

 

Und nun:
Viel Erfolg bei der Suchmaschinenoptimierung für 2020!


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